am Sonntag, 27.08.2017, 15 Uhr

öffentliche Führung zum Thema konstruktiv-konkrete Kunst


Am Sonntag, dem 27.08.2017, findet 15 Uhr eine öffentliche Führung zum Thema konstruktiv-konkrete Kunst statt.

Die thematische Sammlungspräsentation des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) zur Kunst nach 1945 in der Box des Westflügels der Moritzburg konzentriert sich auf Werke der konstruktiv-konkreten Kunst und ihre Übergänge zu Positionen mit serieller, minimalistischer und abstrakter Tendenz aus den Sammlungen des Museums.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die ungegenständliche Kunst mit der Rückbesinnung auf die Avantgarden der ersten Jahrhunderthälfte einen breiten internationalen Aufschwung. Hermann Glöckner, der sich schon in den 1930er Jahren der konkreten Kunst zugewandt hatte und dies auch in der DDR fortsetzte, war mit der Konsequenz und Unbeirrbarkeit seines Werkes Anregung und Orientierung für Künstler der folgenden Generation, wie Horst Bartnig (Berlin), Karl-Heinz Adler (Dresden) oder Ludwig Ehrler (Halle/Saale), von denen das Museum ebenso wie von Hermann Glöckner noch in der Zeit der DDR Arbeiten erwarb. Nach 1990 kamen Werke in die Sammlungen, die die Intentionen der konstruk­tiven Kunst des 20. Jahrhunderts und der Minimal Art in der Gegenwart fortsetzen, etwa von Edda Jachens, Hanns Schimanski undWerke von IMI Knoebel.

Kosten: Eintritt zzgl. 2 Euro Führungsgebühr