Stiftungsrat der Moritzburg tagte am 19. Dezember 2012

Moritzburgdirektorin Katja Schneider erklärt ihren Rücktritt zum Jahreswechsel


Dr. Katja Schneider-Stief, Vorstand und Direktorin der Stiftung Moritzburg, hat auf der Sitzung des Stiftungsrates vom 19. Dezember ihren Rücktritt zum 1. Januar 2013 erklärt. Sie beendet damit aufgrund des Betriebsübergangs der Stiftung Moritzburg an die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt vorzeitig ihre Tätigkeit als Vorstand und Direktorin. „Für mich ist es der richtige Moment, mich noch einmal anderen Aufgaben zuzuwenden, und für die Moritzburg ist es sinnvoll, nach der Fusion mit der Stiftung Dome und Schlösser eine Änderung zu erfahren.“ sagt Katja Schneider.

Stiftungsratsvorsitzender Jan Hofmann dankte der scheidenden Direktorin im Namen des Stiftungsrates für ihre langjährige Arbeit: „Ich habe Respekt vor der Entscheidung von Dr. Schneider. Sie hat sich mit ihrer Arbeit große Verdienste um die Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt erworben.“ so der Staatssekretär im Kultusministerium. Im neuen Jahr wird Katja Schneider noch für die Stiftung Moritzburg die für April geplante Ausstellung: „Emil Nolde. Farben heiß und heilig“, mit der 100 Jahre Moderne in der Moritzburg gefeiert werden, umsetzen. Danach wird die Kunsthistorikerin in der Stiftung Luthergedenkstätten tätig sein und dort das Ausstellungsprojekt „Cranach 2015“ betreuen. Bis die Direktorenstelle neu besetzt werden kann, wird Michael Freitag, Stellvertreter der Direktorin und Leiter der Sammlungen in der Stiftung Moritzburg interimsweise die künstlerische Verantwortung für das Kunstmuseum übernehmen.

Weitere Themen der Sitzung waren der Stand der Vorbereitungen des Betriebsüberganges an die Stiftung Dome und Schlösser zum 1. Januar 2013, überdies wurde der Haushaltsplan für das kommende Jahr beschlossen, der rund vier Millionen Euro umfasst. Abschließende Ergebnisse zum Bericht des Landesrechnungshofs, der die Stiftung Moritzburg geprüft hatte, liegen derzeit noch nicht vor. Das Kultusministerium hat Stellungnahmen aller beteiligten Institutionen eingefordert. Da diese noch nicht abgeschlossen sind, konnte sich der Stiftungsrat noch nicht abschließend mit den Ergebnissen des Prüfberichtes auseinandersetzen.