dauerausstellung

In den historischen Räumlichkeiten des Talamts, in den Gotischen Gewölben und im 2008 eröffneten Erweiterungsbau des Museums im Westflügel der Moritzburg erhalten Sie in einem faszinierenden Miteinander von alter und neuer Architektur in der Dauerausstellung und wechselnden kleineren Ausstellungsformaten Einblicke in die Vielfalt der Sammlungen des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Schwerpunkt der Dauerausstellung bildet die Kunst der klassischen Moderne mit der Präsentation der Gemälde und Plastiken aus den Museumsbeständen sowie des Werks von Lyonel Feininger auf der ihm gewidmeten Empore im Westflügel der Moritzburg.

Seit November 2013 sind die historischen Ausstellungsbereiche im Kuppelsaal und dem Unteren Wehrgang im südlichen Teil des Ostflügels der Moritzburg geschlossen. Hier war bis dahin die Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts ausgestellt. Dieser schmerzliche Schritt wurde notwendig, um die Räume zu Interimdepots umzunutzen. Teile der Sammlungen, die in der Vergangenheit in der benachbarten Neuen Residenz untergebracht waren, konnten dort aufgrund unzulänglicher und nicht mehr vertretbarer konservatorischer Bedingungen nicht länger aufbewahrt werden. Vor diesem Hintergrund erfolgte eine Priorisierung der Aufgaben des Museums und wurde dem Bewahren, dem Schutz und Erhalt des Kulturguts, der Vorrang gegeben, um auch in Zukunft die in 130 Jahren Museumsgeschichte zusammengetragenen Sammlungen für die Öffentlichkeit zu erhalten.

Die Kunst und Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts können Sie seit Februar 2016 in einer neuen Präsentation in einem eigens hierfür hergerichteten Ensemble von vier Räumen im Erdgeschoss des Talamts erleben.


Pünktlich zum 110. Geburtstag des halleschen Malers und Grafikers Albert Ebert am 26. April 2016 haben wir für Sie das Albert-Ebert-Kabinett mit zahlreichen Gemälden des Künstlers in einer neu gestalteten Präsentation wieder eröffnet.

Derzeit richten wir im historischen Kuppelsaal in der Süd-Ost-Bastion der Moritzburg ein Schaudepot für die Sammlung Kunsthandwerk ein, das es ermöglicht, die seit nahezu zwanzig Jahren verpackte Sammlung wieder öffentlich zugänglich zu machen.